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General Category => General Discussion => Topic started by: lendzinCib on January 26, 2026, 02:37:47 pm
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P2P-Lending die neue Art zu investieren
Über P2P-Plattformen können private Anleger ihr Kapital direkt an Kreditnehmer vergeben und damit attraktive Zinsen erzielen. Dabei stellen Anleger ihr Kapital über digitale Plattformen privaten oder gewerblichen Kreditnehmern zur Verfügung und erhalten Zinsen. Neben den Renditechancen ist es wichtig, die Risiken und steuerlichen Pflichten zu kennen.
Wie P2P-Zinsen in Deutschland versteuert werden
In Deutschland werden die Zinseinnahmen aus P2P-Krediten als Kapitalerträge behandelt und sind steuerpflichtig. Die effektive Steuerlast setzt sich aus 25% Abgeltungsteuer, Solidaritätszuschlag und möglicher Kirchensteuer zusammen. Besonders bei ausländischen P2P-Plattformen erfolgt keine automatische Steuerabführung, was die Meldung in der Steuererklärung erforderlich macht.
Freibeträge, Steuererklärung und Verluste
In Deutschland gilt für Kapitalerträge der Sparer-Pauschbetrag, der einen Teil der Zinsen steuerfrei stellt. Investoren geben ihre P2P-Erträge in der Anlage KAP der Steuererklärung an. Kommt es zu endgültigen Kreditausfällen, können diese unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich berücksichtigt werden.
Tipps für Investoren bei ausländischen P2P-Anbietern
Bei ausländischen Anbietern müssen Investoren https://www.pearson-ga.com/2026/01/16/p2p-lending-zinsen-verdienen-steuern/ (https://www.pearson-ga.com/2026/01/16/p2p-lending-zinsen-verdienen-steuern/) zusätzliche steuerliche Regelungen beachten. Quellensteuern im Ausland lassen sich bei bestehenden Doppelbesteuerungsabkommen oft anrechnen. Investoren sollten alle Einnahmen und möglichen Verluste genau dokumentieren.